Shoko Hashimoto, geboren 1939, gehört zu jener Generation, die die japanische Fotografie in den 1960er- und 70er-Jahren veränderte. Eng verbunden mit dem radikalen fotografischen Umfeld von Shinjuku, fotografierte er Straßen, Bars, Künstler und alltägliche Begegnungen mit einem unmittelbaren, rauen Ansatz. Darwin wählt Hashimoto wegen dieser Nähe zu Tokios Untergrund der Nachkriegszeit aus: Fotografie, die aus Teilhabe entsteht und in der Nachtleben, Gegenkultur und Alltag in dieselbe rastlose visuelle Chronik eingehen.